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SZ, 04.05.2010

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SZ, 28.04.2010

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SZ, 24.04.2010

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SZ, 22.04.2010

Initiative will Straßenausbau verhindern
SZ, 21.04.2010

Straßenbauplanung in Grimme geht weiter
SZ, 12.03.2010

Die kleine Schwester der B170
SZ, 23.05.2008

Straßenbauplanung in Grimme geht weiter

Sächsische Zeitung (Dippoldiswalde) vom 12. März 2010
Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung der Sächsischen Zeitung.

Von Maik Brückner

Um das Vorhaben voranzubringen, hat sich nun auch der Chef des Straßenbauamtes, Holger Wohsmann, eingeschaltet.

Nachdem lange über den Straßenausbau der Ortsdurchfahrt Reinhardtsgrimma debattiert wurde, wird es nun ernst. Denn bei dem letzten Vor-Ort-Treffen Anfang Februar war der Leiter des Straßenbauamtes Meißen-Dresden, Holger Wohsmann, persönlich vor Ort. Glashüttes Bürgermeister Markus Dreßler (CDU) wertete das als gutes Zeichen. „In der Regel begleitet er nur große Projekte“, informierte der Rathauschef in der jüngsten Sitzung des Stadtrates. Dreßler zeigte sich sichtlich beeindruckt, mit welcher Souveränität und Zielstrebigkeit Wohsmann das Treffen der knapp 20 Experten leitete.

Wie Dreßler weiter informierte, werde nun wieder an den Plänen gearbeitet, nachdem sie ein gutes Jahr liegen geblieben waren. In diesem Monat werde beispielsweise der Baugrund untersucht, da dies für die weitere Planung wichtig sei. Ende des Monats gibt es ein weiteres Expertentreffen vor Ort.

In Fragen der Straßenentwässerung wurde inzwischen eine Vorentscheidung getroffen. Demnach muss die Stadt diese errichten. Grund sei, dass über die zu verlegenden Rohre auch Wasser aus den angrenzenden Straße sowie gereinigtes Abwasser aus den Grundstücken aufnehmen sollen.

Ortschaftsrat soll helfen

Deshalb hat die Stadt bereits das Reinhardtsgrimmaer Büro IWT für die Planungen des Abwassersystems vorgesehen. Glashütte muss allerdings nicht die kompletten Planungs- und Baukosten für das Rohrsystem bezahlen. Auch das Straßenbauamt wird sich finanziell daran beteiligen.

Bereits zum Jahresende soll der Ausbauplan für die Ortsdurchfahrt stehen. Aus Sicht Dreßlers besteht die größte Herausforderung des Straßenbauamtes darin, neben der Finanzierung auch die Grundstücksfragen möglichst rasch zu klären. Denn die Straßenbauer müssen mehrere kleine Flächen in Straßennähe erwerben, um Baurecht zu schaffen. Sollten die Verhandlungen mit Einzelnen scheitern, müsste ein sogenanntes Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden. „Das kann bis zu vier Jahre dauern“, erklärte Dreßler. Deshalb hofft er, dass die Grundstücksfragen mithilfe des Ortschaftsrates möglichst schnell und einvernehmlich geklärt werden können.

www.ortsdurchfahrt-reinhardtsgrimma.de